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Albert Scopin

1943 in Freiburg, Deutschland geboren

1963–66 Lehre und Studium
1966–67 Fotoassistenz in verschiedenen Studios
1967– 69 Studium Fotografie München

 

1969 Umsiedlung nach New York, Assistenz bei den Fotografen Mikel Avedon und Bill King. Während der Assistenzzeit bei Bill King drehte Andy Warhol in dessen Studio Szenen für seine Filme »Trash« und »Flash«. Albert Schöpflin bekam Kontakt zur »Warhol Crowd« und nahm sich ein Appartement im heute legendären Chelsea Hotel.

 

1969 – 71Wohnen und Arbeiten im »Chelsea Hotel«, damals eine Art Lebensgemeinschaft, zu der unter anderen auch Patti Smith und Robert Mapplethorpe gehörten

 

1971 – 73 Gründung der »Yonah Yeend Film«. In einem Team aus Freunden produziert und dreht Albert Schöpflin Dokumentarfilme im und über den New Yorker Kulturuntergrund aus akademiefernen Intellektuellen, Freaks, Drop-Outs, Dichtern, Musikern und bildenden Künstlern. Es entstehen unkonventionelle Filme über Straßentheater, Graffitimalerei oder die Anfänge der Videokunst

 

1974 Wegzug aus New York nach Hamburg. Arbeit an einem Film über »Büromenschen«

 

1974 Aus Hamburg wird Frankfurt, die Bewegung der Bilder im Film wird gestoppt. Dem stehenden Bild der Fotografie gilt alle Hinwendung, ein professionelles Studio wird eingerichtet. Albert Schöpflins Blick auf die Menschen beeindruckt die Art Buyer der Agenturen und die Redaktionen der Magazine und Zeitschriften.

 

1980 Zeichnerische  Arbeiten »Psychogramme«

 

1985 Umzug nach München. Zeichnen und Malen werden immer wichtiger im bildnerischen Schaffen Scopins
 

1986 Arbeit am Film und am Buch »Objekte sehen nicht«, eine Auseinandersetzung über angewandte Fotografie
 

1983 – 88 Dozent (1983 – 86 Freier Dozent) an der Fachhochschule für Gestaltung in Darmstadt
 

1990 Entscheidung für ein ausschließlich freies künstlerisches Schaffen. Scopin arbeitet nun intensiv und kompromisslos sensuell, körperlich-direkt. 

 

2004 – 2010 Umsiedlung nach Riehen (Schweiz), Abschluss der introspektiven Schaffensphase, zugleich Rückkehr in die Region der Kindheit und Jugend. 

 

2010 Scopins Zeichnungen und die Malerei werden farbig. Aus den persönlichen Psychogrammen werden Psychogramme einer Gesellschaft, die sich, verursacht durch die digitalen Technologien, radikal verwandelt und neu strukturiert

 

Ab 2012 Arbeiten mit Asphalt.